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Naturwohnanlagen gemeinschaftlich entwerfen

4. Dezember 2016 - Beteiligung und Selbstorganisation, Community Organizing, München und Bayern
Naturwohnanlagen gemeinschaftlich entwerfen
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bolo bolo formendome statt domAntwort auf den den un-ökologischen Passus in der Änderung des Bundes-Baugesetzes durch die CSU-Mitwirkung, die zur schnellen Freigabe von Flächen um Gemeinden führt, statt den immensen Flächenverbrauch zu bremsen …

Die aktuelle und ansteigende Bereitschaft in der Gemeinden und Städten, auch für kostensparendes und verdichtetes Bauen zu sorgen, soll nicht in Auswüchsen von Container-Lagern und Tragluft-Hallen bleiben, sondern dauerhafte einfache und doch intelligentere Lösungen zu schaffen, die das bisherige Baurecht der Auto-Lobby mit Stellplatz-Vorschriften und der Besitzenden und Betonköpfe ablösen kann.

 

Naturwohnanlagen geben neue Freiheiten

bolo boloSo, wie du lieben leben möchtest, kannst du eine Anlage erfinden, die das eigene Befinden und das gewünschte drum rum abbildet und dann Leute sammeln, die dazu passen und dort mit leben wollen.

Entsprechende Projekte können auch für Einrichtungen und deren Zielgruppen entworfen werden, auch in der Mitwirkung der zukünftigen Beteiligten:

Eine alte Form der Selbstorganisation unter der Wittelsbacher-Brücke in München braucht auch gelegentlich eine ökologische Lösung, die für kommende Winter trägt, denn die Armut und die mangelhafte Form der Obdachlosen-Beherbergung wird sich nicht von selbst lösen.

Das Netzwerk Gemeinsinn kann deine Ideen begleiten …

Die Stadt der Zukunft ist nicht mehr so reich und krank

aufgelöstAktuelle Gesetze machen die Zersiedlung der Ortsgrenzen möglich, und eine ewige Vervielfältigung der aktuellen Wohnbunker ist keine Zukunft.

Naturwohnanlagen können Alternativen für viele Menschen werden. Die Entscheidung dazu und die Mitwirkung der zukünftigen Bewohnenden kann vor allem beim Einsatz neuer Bau-Materialien zu einer kostengünstigen und selbst zu gestaltenden neuen Form führen.

Zukunft braucht Natur-Nähe

Krank machen kennen wir nun schon genug, krank machenden Straßenbau und verlogene Diesel-Träume verschaffen unseren Städten ungesundes Krebs-Wachstum.

Die bisherigen Wohnformen der Kleinfamilien und der Arbeiterschlafregale haben sich wenig entwickelt: Wohngenossenschaften bauten zu wenig nach und auch immer im gleichen Modell der Kleinfamilienwohnungen.

Naturnahe Gestaltung blieb den Garten- und Hausbesitzenden vorbehalten, denn die Kleingarten-Versionen sind meist in Schreber-Garten-Form außerhalb auf Brachflächen organisiert worden.

Heilsam: Wasser und Wärme

Zentral: Eine Natur-Heizanlage wie Hamam und Pizza-Backofen, eine Feuerstelle, deren Abluft, wie die Römer schon kannten, durch den Boden geleitet wird, um seitlich außerhalb zu einem Wasser zu gelangen …

darum Wohnstuben und nach Außen Schlaf-Waben, außen rum Werkstätten und Gärten, innen und außen, Hühnerhof und Schafe, Ziegen und Wagenburgen.

Neue Gestaltungsmöglichkeiten: DOME statt Dom

Zwischen neuen luftigen Holz-Glas-Konstruktionen und speichernden Ziegel-Grundmauern kann mancher bisherige Bauernhof zur Wohnanlage für eine neue Sippe umgestaltet werden. Gemeinden können die meist außerhalb liegenden Resthöfe zu neuen Lebens- und Wohn-Modellen umgestalten lassen.

Vorbilder: bolo’bolo und doernach

Wohngruppen nach Lust und Orientierung wie bei P.M.’s bolo’bolo Ideen

Naturbau braucht keine Millionen, sondern Aufmerksamkeit wie beim biotecten rudolf doernach

zukunftswerkstätten könne die anfangsgruppen zusammen bringen und bauorte ausfindig machen

Bauern-Orte der zukunft

Die Landwirtschaft wurde grade allmählich von ihren Großbauern-Traditionen und dem Größenwahn der Düngemittel-Industrie erledigt, denn die letzten einsamen Traktoren-Bauern werden an den Spritzmitteln verenden.

Die frei werdenden Hofstellen können zu Gemeinschaftsprojekten umgestaltet werden, die auch Geflüchtete für neue Lebensformen der zukunft vorbereiten.

Für Anregungen danke ich

rudolf doernach

nennt sich biotect und hat sich schon in den siebziger Jahren von den beton-bauenden architekten abgekehrt, um im internationalen austausch mit kollegen der natur-bauweisen neue projekte zu entwickeln

robert jungk

ökologische Ästhetikentwarf als ideensammler und journalist aus dem wandervogel kommend die zukunftswerkstatt als demokratische antwort auf den autoritären atomstaat

peter luckner

lehrte auf burg giebichenstein in halle die neuen formen der architektur, auch mit theater-methoden und zukunftswerkstätten, entwarf zukunfts-modelle wie ferropolis und ein neues heim für den sächsischen ur-elefanten im geiseltal

und dir, wenn du einen Kommentar hinterlässt oder hier weiter mit schreibst, anmelden rechts oben

korrespondierende Artikel zum Original auf www.transition-muenchen.wikispaces.com landen auf dem einweltnetz und

im netzwerk-gemeinsinn

gasteigsind die Fäden zwischen den Interessen der Menschen, günstigeren und sozialeren selbst organisierten Wohnraum zu organisieren und schaffen, und der Politik, die mit den neuen Gesetzen keinen Flächenfraß, sondern neue Modelle schaffen kann, zu spannen: Städte- und Gemeindetage, Fortbildungen für Planende und weiter denkende Architekten, Beteiligungs-Organisierende

im Radio besprechen

das Community-Radio könnte ein Anstoß sein, noch ein paar mit Beton-Kästchen unzufriedene Architekten zu finden, die sich mit Interessierten zusammen tun … am 14.12.16 in der gegensprechanlage auf lora924.de

TUTZINGER MANIFEST
für die Stärkung der kulturell-ästhetischen Dimension nachhaltiger Entwicklung
Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, rufen die Politik und alle am Jahrhundertprojekt »Zukunftsfähigkeit« beteiligten Akteure auf, sich beim »Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung« 2002 in Johannesburg für eine strukturelle Einbeziehung der kulturell-ästhetischen Dimension in die Strategien zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklung einzusetzen.Das Leitbild Nachhaltige Entwicklung beinhaltet eine kulturelle Herausforderung, da es grundlegende Revisionen überkommener Normen, Werte und Praktiken in allen Bereichen – von der Politik über die Wirtschaft bis zur Lebenswelt – erfordert. Nachhaltigkeit braucht und produziert Kultur: als formschaffenden Kommunikations- und Handlungsmodus, durch den Wertorientierungen entwickelt, reflektiert, verändert und ökonomische, ökologische und soziale Interessen austariert werden. www.burg-halle.de/~pluckner/TutzingA.htm

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