Die Verführung rigider Verkürzungen in der Erziehung:

13. Februar 2008 16.30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Hans Thiersch*
Die Verführung rigider Verkürzungen in der Erziehung:
Zur Attraktivität von Bernhard Buebs „Lob der Disziplin“

Die medial inszenierte Botschaft der Krise der Erziehung wird von der Öffentlichkeit „erregt“ aufgenommen. So ist auch Bernhard Buebs Buch „Lob der Disziplin“, der darin ein neues Verständnis von Disziplin und Gemeinschaft in der Erziehung einfordert, ein Bestseller geworden.

Der renommierte Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge Hans Thiersch* geht in seinem Vortrag der Frage nach, warum solch ein Konzept in unserer heutigen Zeit wirksam ist, welche Probleme es identifiziert und welche Antworten eine moderne Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik in diesem Zusammenhang geben kann.

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Alumnifeier der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München 13. Februar 2008 16.30 Uhr
81243 München, Am Stadtpark 20, Hörsaal 108

* Universität Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaften, Abteilung Sozialpädagogik


Mit Gewinn das Klima ändern

Noch fehlt dieser Aspekt in den grossen Tageszeitungen und im Rundfunk,
wenn auf den traditionalen Weltspartag hingewiesen wird:

Es gibt inzwischen viele gute und sichere Möglichkeiten, mit den angelegten Finanzen etwas für’s Klima zu tun:

Mit den eigenen Ersparnissen Frauenprojekte in anderen Ländern fördern, gibt’s bei www.oikocredit.de auch schon mit kleineren Summen, Solarprojekte in und um München und Biomasse-Anlagen bieten -möglichst langfristig (20 Jahre) www.greencity-energy.de ; volle Sonne gibts ab je 1500.- auf vielen Dächern der Agenda-Gruppe Hadern, und auch mit den Riester- und Rürup-Renten-Anlagen lässt sich gegensteuern, denn www.versiko.de bietet nun dafür einen Klimafonds an.

Die CO2-Bilanz der Geldanlagen berechnet ein Programm, das in nächster Zeit bei GCN vorgestellt wird: Dies und den Stromwechsel wie die ökologische Geldanlage berät www.projekt21plus.de.

Für das Ashàninka-Partnerschafts-Projekt des zbb e.V. wurden von den zufriedenen Zuhörenden und Beratenen 50,50 Euro gespendet, ganz herzlichen Dank! Für alle, die dies noch nachholen wollen: Genauere Information auf http://zbb-muenchen.blog.de oder http://home.arcor.de/letsch/zbb.htm

Zusammenschluss Bayerischer Bildungsinitiativen zbb e.V. Bank für Sozialwirtschaft Bankleitzahl: 70020500 Kontonummer: 8832200


Weltspartag 2007 auch klimaverträglich?

Mein Geld soll für eine gute Zukunft arbeiten!
Informationsveranstaltung am Dienstag, den 30. Oktober 2007 um 19.00 Uhr Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, U-Bahn: Theresienwiese


München wird ausgezeichnet beim Wettbewerb
„Hauptstadt des Fairen Handels“

Stadträtin Beatrix Zurek (SPD) und Heinz Schulze (Agenda 21-Koordinator Eine Welt) nahmen am 19.9. im Rahmen einer Feierstunde in Dortmund die Auszeichnung von Frau Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul
(Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – BMZ) entgegen.

An dem Wettbewerb, der von der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (InWent gGmbH)“ ausgeschrieben und vom BMZ finanziert wurde, beteiligten sich 25 Städte mit insgesamt 121 Projekten.
Und wie steht es mit fairen Geldanlagen?

Altersvorsorge sammelt eine Menge Geld an: Mit staatlichem Zuschuß und enormen Steuervorteilen, als Sonderausgaben abzusetzen.

Und was „arbeitet“ dieses Geld, während es „wächst“?

Was uns so natur-ähnlich erklärt wird, ist doch nur eine Vereinbarung der Geldgeschäfte, die einerseits Zinsen und Zinseszinsen versprechen – je länger, desto rapider das Wachstum – und andererseits wenig sagen, was sie mit dem Geld tun.

Banken, Sparkassen und Versicherungen sind immer noch recht zurückhaltend, Investitionen in klare ökologisch orientierte Projekte anzulegen, obwohl seit vielen Jahren deutlich wird, wie ertragreich die „grünen Aktien“ geworden sind.
Wie können wir diesen Bedarf noch deutlicher signalisieren?


Selbsthilfe und Soziale Arbeit im Widerspruch

In einer Veranstaltung von Regsam München (Regionalisierung Sozialer Arbeit) mit dem Selbsthilfezentrum und dem Sozialreferat der LH München im Alten Rathaussaal zu „Arm, aber nicht aussen vor“ zeigte sich wieder in vielen Gesprächen sehr deutlich, wie wenig in der Struktur der sozialen Versorgung die Kraft der Klienten gesehen wird, in Beispielen sogar deren Abhängigkeit weiter betont wird.

Hilf dir selbst, sonst hilft dir ein Sozialarbeiter

Mein Vorschlag, in jedem Gespräch daran zu denken, welche Selbsthilfegruppe diese Person starten könnte (nicht nur, ob eine bestehende zu finden wäre) und wie sie vor Ort von der Sozialeinrichtung dabei unterstützt wird, stiess erst einmal auf Unverständnis, und die Damen der AWO bestanden auf ihrer caritativen Einzelfallhilfe, obwohl im Gespräch klar war, dass Armut im Alter inzwischen sehr viele betrifft.


über Leben lernen: Vortrag beim Kinder- und Jugendkongress München

(Auszüge)
Über Leben Lernen

Paulo Freire und die befreiende Pädagogik:

gestern, heute und morgen

Revolutionen finden in den Köpfen statt, und ich glaube, nur wenige Menschen unserer Tage und Jahrzehnte haben so viele Köpfe verändert, wie Paulo Freire in seiner Ausstrahlung und Wirkung über viele Menschen, die wiederum alphabetisierten, Bewusstsein bildeten und andere fortbildeten.

Seine Botschaften waren ja auch meist so einfach, einleuchtend und selbstverständlich, dass uns manches Zitat wie aus dem Kalender vorkommt, wie mancher altbekannter guter Aphorismus, immer wieder neuen Menschen zugeschrieben, wie zB. „Der Weg kommt beim gehen“. Volkskunst eben.

Trotzdem ist Freire den meisten heutigen Pädagogen in Bayern noch unbekannt geblieben, weil die alte Kommunismus-Angst noch immer mit Totschlag-Argumenten herrscht, zuletzt auch wieder vom Papst wiederholt, als ewiggestrige Abwehr der Theologie der Befreiung, die im gleichen Kontext wie diese Pädagogik entstanden ist.


lernende organisation durch gemeinsame reflexion

Ivan Illich (1926-2002)
in SELBSTBEGRENZUNG – Tools for Conviviality
OD, 2007: Werkzeuge für Geselligkeit 🙂
1973 / 1998 Aus dem Englischen von Ylva Eriksson-Kuchenbuch

In seinem erstmalig 1975 erschienenen … Buch fordert Ivan Illich eine Begrenzung des Wachstums nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern vor allem mit dem Ziel, den Menschen wieder zu einem autonomen Wesen werden zu lassen. Seine These: Der Fähigkeit zur Selbst­bestimmung stehen im wesentlichen die von uns selbst geschaffenen Institutionen und die immer größer werdende Schar von Spezialisten und Experten im Wege, die den Menschen zunehmend entmündigen.

„Ab wann wird eine Institution, die zunächst als fortschrittlich galt, durch ihre Eigen­gesetzlichkeit und durch das Entscheidungs­monopol ihrer Manager antihuman? Wann und wie verhindert die Entfaltung des Industrie­systems die Verwirklichung von Freiheit und Gerechtigkeit, von Selbst­bestimmung und Gleich­heit?“

Mit der Beantwortung dieser Fragen schuf Illich nicht nur erste Bausteine zu einer allgemeinen Theorie der Indus­trialisierung, sondern legte zudem eine radikale Kritik der Institutionen und der Experten­zünfte vor. Das Ziel seiner Analyse: Der Mensch muß wieder zu einem sich selbst bestimm­enden Wesen werden.

bei Interesse ausführlicher unter www.utopie1.de/I/Illich-Ivan/


Einführung in die Gruppenarbeit mit Forumtheater

Das Grundwissen zur Gruppenarbeit wurde in den Zeiten der Jugendarbeit und des Wandervogel als Methoden der Selbstorganisation auch organisch erlernt. Für Menschen in der beteiligenden Pädagogik und der Sozialen Arbeit sind sie Reflexions-Notwendigkeit und Wissens-Grundlage.

Einführung in die Gruppenarbeit mit Forumtheater

durch biografische Zugänge und Handlungsorientierung
Modell für zwei Semester im Studium zB Angewandte Sozialwissenschaften

1.Einheit Vorstellungen
1.1.Vorstellungen: Personen, Namen, Rollen, Funktion im Rahmen des Semesters
1.2.Vorstellungsrunden als prägender Einstieg und Definition der gemeinsamen Arbeit
1.3.Ziele der Veranstaltung, Klärung von Projektarbeit und Praxis-Erleben

2.Einheit Theater – Methoden: vom Statuen – zum Forumtheater
2.1.Das Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal
2.2.Statuen- und Bilder-Theater: In Bildern denken lernen
2.3.Bildertheater: Entschlüsselnde Übungen zur Schärfung der Sinne

3.Einheit Theater – Methoden zur Bewußsteinsbildung
3.1.In der Wiederholung wird Theater daraus: Rituale und ihre helfende Struktur
3.2.Der dramatische Punkt und die “Chinese Crisis”
3.3.Gestalt-Methoden im Spannungsfeld von Professionalität und persönlichem Bezug
3.4.Theorien von Ausdruck, Bewußtheit und Veränderung

4.Einheit Rolle und Veränderung
4.1.Angst und Lust in Veränderung, Rückfall und Neuversuch sind wie Suchtrituale
4.2.Rollenanteile des Theaters und des alltäglichen Lebens: Bewußtheit verändert
4.3.Das Modell Lindenstrasse im improvisierten Theater: Spiellust entfesseln

5.Einheit Gestaltungsformen für Veranstaltungen
5.1.Anlaß und Erwartung, bekannte Vor-Formen prägen unsere Möglichkeiten
5.2.Raum und Gestaltung, Wertschätzung und Austauschformen
5.3.Programmverlauf und Umgang mit Veränderung und Störung

6.Einheit Zukunftswerkstatt als Methodenreihe
6.1.Herkunft und Verbreitung, Varianten und Einsatzmöglichkeiten
6.2.Konzeptionstechnik und Vorbesprechungen, Zielgruppenbezogen
6.3.Vereinbarungen zu Thema und Beteiligung im Verlauf, Dokumentationsmöglichkeiten

7.Einheit Analyse- Methoden
7.1.Spinnweb- und Fronten-Analyse: “objektiv und an der Oberfläche”
7.2.personale Bezüge: Lebenswelt und Herkunftsgeschichte
7.3.gruppendynamischer Bezug: Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen
7.4.und am Schluß: Die positive Wende als Vorgeschmack der Utopie

8.Einheit vom Traum zur Utopie
8.1.“von aussen nach innen” oder umgekehrt? persönliche Träume und Gesellschaftsbilder
8.2.zwischen Traum und Tragfähigkeit: Kriterien im jeweiligen Gruppenbezug, Gestaltung
8.3.Utopien brauchen oft mehrere Anläufe: Auf dem Weg zum gemeinsamen Traum
8.4.Im Plenum: Bewertungen und Entscheidungen

9.Einheit Strategien und Verwirklichung
9.1.Entscheidung und Reduzierung der eigenen und gemeinsamen Ziele
9.2.Zeitplan- Techniken und Planungsmethoden aus verschiedenen Berufssparten
9.3.Sicherung der Ergebnisse und ihrer Umsetzung,
9.4.Der Traum von der permanenten Zukunftswerkstatt und die Ängste davor

10.Einheit Reflexion als Neu-Anfang
10.1.Bewußtmachen der erlebten Arbeitsformen als Lernvorgang (Entzauberung)
10.2.Der Dialog und der Lebenswelt- Ansatz bei Paulo Freire
10.3.Die Zukunftswerkstatt- Moderation als Geburtsvorgang

11.Einheit Gruppenphasen und Gesprächs- und Arbeitsstile
11.1.Zur Theorie der Gruppendynamik: Sammeln und Sichten
11.2.Reflexion der eigenen Situation in verschiedenen Lebensbereichen
11.3.Wiederholungsmodelle und Strukturen- Bewußtheit im Sozialen Feld

12.Einheit Moderationstechniken und persönlicher Stil, Abschiede
12.1.Ich bin meine Person: Bewußtsein bis zum persönlichen Clown
12.2.Auftritt und Berufsrolle: Von der Kleidung bis zum Werkzeug, Sicherheiten
12.3.Zusammenfassung und Verabschiedung: Wie ich mich in Erinnerung behalte

Benotung und Semesterarbeit
Für das Seminar besteht Anwesenheitspflicht gegenüber der Gruppe: Gruppenarbeit setzt ein hohes Maß an Selbstorganisation der Studierenden voraus, gemeinsame Projekte durchzuführen und mit Verhinderungen und Störungen produktiv umzugehen.
Als Grundlage der Jahres-Beurteilung ist eine kurze persönliche Arbeit mit fachlicher Qualität (Literaturhintergrund, persönlich + objektiv, Zitate etc. erkennbar) anzufertigen, die

einerseits möglichst schon der Arbeit der Gruppe dienen soll (Projektberichte, Recherchen, Einschätzungen, auch kritische Fragestellungen und Zusammenfassungen),

andererseits die Umsetzung der Methoden (+ Versuche, einschliesslich reflektiertem Scheitern) und die Einschätzung im sozialpädagogischen Kontext beinhalten kann. (Deckblatt+3-4 Seiten)

Literaturempfehlungen

Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler
SUHRKAMP-TB NF 361, Frankfurt 1979 +1989 (das Grundwissen)
Augusto Boal: Der Regenbogen der Wünsche, Methoden aus Theater und Therapie, Kallmeyer Seelze 1999
Fritz Letsch ua: Theater macht Politik, Die Methoden des Theater der Unterdrückten in der Bildungsarbeit, in der Reihe “Gautinger Protokolle” des Institut für Jugendarbeit, Germeringerstr. 30, 82131 Gauting, (DM 20.-)
Zeitschrift für befreiende Pädagogik, in Heft 10: Es braucht Mut, glücklich zu sein, Anwendung des Theater der Unterdrückten in Europa (vergriffen /Bibliothek)
Zeitschrift für befreiende Pädagogik, in Heft 25/26: Szenen verändern, Theater der Unterdrückten heute, Joker aus Rio unterwegs München Dez 2000
Gisela Honens (Freiburg) und Rita Willerding (Kassel): Praxisbuch feministische Theaterpädagogik, Brandes & Apsel,
wissen & praxis 43 ffm’92
Gerd Koch: Lernen mit Bert Brecht. Bertolt Brechts politisch-kulturelle Pädagogik, Hamburg 1979
Zeitschrift Korrespondenzen der Bundesvereinigung Theaterpädagogik über Prof. Gerd Koch an der Alice-Salomon-FHS, Berlin (8.-)
Robert Jungk, N. Müllert: Zukunftswerkstätten Heyne-Taschenbuch 73
Beate Kuhnt und Norbert R. Müllert: Moderationsfibel Zukunftswerkstätten verstehen, anleiten, einsetzen, Ökotopia- Verlag, Münster DM 36.-
Robert Jungk: Modelle für eine lebenswerte Zukunft, Luchterhand Frankfurt 1990
bolo´bolo, Autor: p.m., endgültige Ausgabe, PARANOIA CITY; Zürich,

Internet-Seiten / bedingt inter-aktiv

www.forumtheater.wordpress.com

 

Internet-Gruppen / bedingt aktiv

TDU-Kollegen

Forum-Theater allgemein http://de.clubs.yahoo.com/groups/forum-theater
Forum-Theater FHM http://de.clubs.yahoo.com/groups/forum-theaterfhm
Freire- Pädagogik http://de.clubs.yahoo.com/clubs/paulofreire
zukunftswerkstatt-moderation http://de.clubs.yahoo.com/groups /zukunftswerkstatt-moderation


Gutes Geld für gutes Klima

Mein Geld soll für eine gute Zukunft arbeiten!

Informationsveranstaltung am Montag, den 23. April 2007 um 19.30 Uhr
(Einlass und erste informelle Gespräche ab 19 Uhr),
Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, U: Theresienwiese

Ist das nur ein Traum? Treibt ausgerechnet das, was ich für mein Alter zurücklegen will, die Profite der rücksichtslosen Weltzerstörer an? Kann ich auf die Energiekrise und den Klimawandel mit meinem Bankkonto, meinen Ersparnissen und Geldanlagen reagieren? Wie kommen neue, gute Möglichkeiten, mein Geld ethisch-ökologisch anzulegen, zustande?

„Bis zum Jahr 2100 beugt jeder eingesetzte Euro für Klimaschutz
bis zu zwanzig Euro an Klimaschäden vor.“

Banken, Sparkassen und Versicherungen sind immer noch recht zurückhaltend, Investitionen in klare ökologisch orientierte Projekte anzulegen, obwohl seit vielen Jahren deutlich wird, wie ertragreich die „grünen Aktien“ geworden sind. Wie können wir diesen Bedarf noch deutlicher signalisieren?

Geld ethisch-ökologisch anlegen.
Es fängt beim Bankkonto an, geht weiter mit Anlagemöglichkeiten (Solarenergie, Blockheizkraftwerke, Windenergie etc.) – und das direkt vor unserer Haustüre über saubere Lebensversicherungen und Riester-Rente. Die Verleihung des aktuellen Friedensnobelpreises an die Grammen Bank in Bangladesh bringt die Wichtigkeit von Kleinkrediten (unser Beispiel ist Oikocredit), www.oikocredit.org spez. für Frauen, in die Öffentlichkeit.

Kompetent und klar verständlich berichten an diesem Abend:

* OIKOCREDIT (Vorstand des bayerischen Unterstützerkreises, Prof. Walter Ulbrich): Kleinkredite, spez. für Frauen, etwas Dividende gibt es auch… eine entwicklungspolitische Erfolgsgeschichte zum Mitmachen, auch mit wenig Geld www.oikocredit.org

* GREEN CITY ENERGY München Konkrete Beteiligungsmöglichkeiten (nächste Runde geht bis Ende April 2007): Blockheizkraftwerke und Solardach-Programm in München www.greencity-energy.de/

* HADENER AGENDA 21 ( Ulla Klotz, Wolfgang Bauer): Bürgerbeteiligung Sonnendächer in München http://www.waerme-von-der-sonne.de/vorort/54.html

* VERSIKO AG nachhaltige Finanzplanung www.versiko.de (Alters- und Lebensversicherung, Windkraftfonds, etc….alles mit ethisch-ökologischem Profil)

* Die UMWELTBANK Nürnberg – eine Bank ganz für die Umwelt www.umweltbank.de

* GLS-GEMEINSCHAFTSBANK (Bank für Leihen und Schenken) mit früherer Ökobank (angefragt). www.gls-bank.de

Veranstalter: Agenda 21- Koordination Eine Welt (ZBB e.V..) in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V., gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Programmablauf:

19-19.30 Uhr erste informelle Gespräche
19.30 Uhr: Die o.g. ReferentInnen stellen jeweils kurz ihre Organisation, Ziele und konkrete Mitmachmöglichkeiten vor. Danach Diskussion und Rückfragen und es bleibt genügend Zeit, an Einzeltischen für individuelle Gespräche und Beratungen.

Eintritt ist frei. Spenden für das Projekt: München unterstützt das Volk der Asháninka zum Erhalt des tropischen Regenwaldes werden gerne gesehen.

Die Veranstalter haben keine gewerblichen Absichten. Die Veranstaltung soll gegen den drohenden Klimawandel wirken und anregen, aktiv für ethisch-ökologische Möglichkeiten im Umgang mit dem Geld einzutreten, möglicherweise dazu auch weiter gemeinsam aktiv zu werden, auch gegenüber schwerfälligen Instituten und Versicherungen.

Seit 1999 informiert die Münchner Agenda-Koordination Eine Welt zu den Möglichkeiten, Geld ethisch-ökolgisch anzulegen, 2001 mit einer Broschüre zu den damaligen aktuellen Entwicklungen. (dokumentiert auf http://de.groups.yahoo.com/group/agenda21invest/

Von der Bundesregierung gab es 2001 und 2004 ausführliche Materialien:
BMU: Mehr Wert -oekologische Geldanlagen – hier als PDF

Die Süddeutsche Zeitung / Wirtschaft machte am 21. März 07 mit einem Beitrag zur Steyler Bank aufmerksam: „Ethische Anlagen gefragt“, AZ-Service „Geld und Recht“ am 27.2.07: Ökologisch sauber investieren.

Literatur: Grünes Geld – Jahrbuch für ethisch-ökologische Geldanlagen 2005/2006 (ISBN 3-936682-91-7),
www.Ecoreporter.de – Magazin für nachhaltige Geldanlage (ISSN 1610-8744);

Einführung, Koordination und Moderation: Fritz Letsch
für den zbb e.V. zusammenschluss bayrischer bildungsinitiativen http://zbb-muenchen.blog.de
mailingliste zu abonnieren:
geldanlegen
http://de.groups.yahoo.com/group/agenda21invest