Gegenmacht – seit 50 Jahren aktiv
Die Demokratie ging in der BRD nicht von den Parlamenten, Parteien und Regierungen aus, die waren schon immer von eigenen Interessen gesteuert: Aber auch die Medien taten so, als wären ihre Feierstunden auch unsere.
Demokratie wurde wieder mühsam erobert, gegen all diese organisierten Mächte mit viel Resten der Vergangenheit aus der Nazizeit, Anwälte, Beamte, Mediziner, Richter und Kirchenleute, auch die Militärs waren immer noch die Alten.

Sozialpolitische Arbeitskreise an den Hochschulgemeinden nahmen die schwierigsten Dialoge auf:
Die Arbeitsgemeinschaft der Arbeitskreise stammt wie der eigene Verlag agspak-buecher aus der Geschichte der Studentenbewegungen: die AG SPAK, ausgeschrieben die –Arbeitsgemeinschaft der sozialpolitischen Arbeitskreise, – ursprünglich der Zusammenarbeit der sozialpolitischen Arbeitskreise der katholischen und evangelischen Studentengemeinden in der BRD
und ist eine selbstorganisierte Bildungs- und Forschungsgruppe Neue Sozialen Bewegungen geworden, die aus den Aktionen und Projekten der 60er und 70er Jahre entstanden. http://agspak.de
Arbeitsgemeinschaften gab es schon im Wandervogel, der demokratischen Jugendbewegung bis zur Gleichschaltung zu den militärisch übernommenen Arbeitslagern, die vorher tatsächlich die persönlichen Interessen der Beteiligten bis zur regionalen Entwicklung bündeln wollten.
Der Faschismus missbrauchte die Begriffe dann zu militaristischer Form. Aber wir begannen erst in den 1970ern: Zur Beseitigung des Postfaschismus: 
Die wichtigsten Arbeitsbereiche waren jeweils zeitweise der Kriminalpolitische Arbeitskreis, die Drogen-Arbeit, die emanzipatorische Krüppelbewegung, der Arbeitskreis Bewusstseinsbildung (Freire-AK), Obdachlosenarbeit und Selbstorganisation der Fahrenden und Tippelbrüder, … und einige mehr, und bis heute wirksam der TheorieArbeitsKreis Alternative Ökonomie TAKAÖ, sehr viel Material dazu liegt im Arbeiterarchiv in München.
Im Umkreis der AG SPAK
wuchs damals die Ökobank, ein Verband der Fahrrad-Läden und fairsicherungen, und die Beratung für das Genossenschaftswesen, die taz-Genossenschaft und Contraste, die Zeitschrift für Selbstorganisation http://contraste.org und allerlei Graswurzel-Bewegungen http://graswurzel.net wie die Anfänge der grün-nahen Stiftungen für politische Bildung, bis sie dann partei-zentralisiert zur Böll-Stiftung wurden … und nun NATO-Konformität planen.
Heute erarbeiten sie vor allem neue Konzepte der alternativen Sozialpolitik, wie Bürgergeld. http://www.agspak.de
Der AK Bewusstseinsbildung zur Pädagogik der Unterdrückten mit einem europäischen Arbeitskreis wurde 1992 zur Paulo Freire Gesellschaft mit der zeitschrift für befreiende pädagogik 1993-2000, heute arbeitet der e.V. mit Sitz in Berlin http://www.pfg-berlin.org im Umkreis von
Selbstbestimmung und Selbstorganisation in der freien Jugend- u. Sozialpolitik, Stärkung von Betroffenen in sozialen Ausgrenzungssituationen (Gefängnis, Psychiatrie, Heimunterbringung) Entwicklung von Alternativen (Jugendarbeit statt Knast, Existenzgeld, selbstbestimmtes Leben von Behinderten...) Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit und Community Organizing Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie (Selbstverwaltete Betriebe, “Neue Arbeit", solidarisches Wirtschaften, Genossenschaften) mit [[Rolf Schwendter]]
Die AG SPAK besteht aus Kontaktpersonen und Gruppen, die in den verschiedenen Arbeitsbereichen tätig sind. 
Einige Bücher bei der AG SPAK: Von Simone Odierna und vielen Forumtheater–KollegInnen: Theater macht Politik http://www.agspak-buecher.de/Simone-Odierna/Fritz-Letsch-Theater-macht-Politik-Forumtheater-nach-Augusto-BoalEin-Werkstattbuch,
der erste Teil einer Biografie: Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten http://www.agspak-buecher.de/Fritz-Letsch-denn-sie-wissen-nicht-was-Liebe-ist
In München sind viele Materialien und Publikationen der AG SPAK sowie etliche verbliebene Arbeitsunterlagen, zur Bewusstseinsbildung auch der Paulo Freire Gesellschaft, im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung http://www.arbeiterarchiv.de
Aktuell veröffentlicht der Verlag AG SPAK Bücher etliches zur Solidarischen Ökonomie, zu neuen sozialen Bewegungen wie freie und Open Software, aber auch :
Wissen ohne Bildung?
Klaus-Peter Hufer und Ulrich Klemm: Wissen ohne Bildung? Auf dem Weg in die Lerngesellschaft des 21. Jahrhunderts – und aktuell: Das Pluriversum
Im Sinne einer ideologiekritischen Rekonstruktion untersuchen die beiden Autoren nationale und internationale bildungspolitische Tendenzen seit den 60er Jahren. Im Mittelpunkt steht der aktuelle Wandel der Lernkultur und ihrer Paradigmen vom lebenslangen und selbstgesteuerten Lernen. Exemplarisch werden am Bereich der Weiterbildung aktuelle Erosions- und Expansionsprozesse in der Bildungspolitik aufgezeigt und die Zwiespältigkeit der neuen Bildungseuphorie dargestellt.
Die Autoren argumentieren gegen die derzeitige Instrumentalisierung von Bildung und werben für eine Wiedergewinnung des Emanzipatorischen. Obwohl immer mehr über Bildung gesprochen wird, verkümmert diese zusehends. Der Lerngesellschaft des 21. Jahrhunderts droht eine erneute Bildungskatastrophe, wenn sie weiterhin Prozesse des Lernens und Lehrens kapitalisiert und trivialisiert und Wissen ohne Bildung propagiert. MEHR: http://www.agspak-buecher.de/Klaus-Peter-Hufner/Ulrich-Klemm-Wissen-ohne-Bildung
Der Blick aus den Augen der Anderen
kann manchmal recht hilfreich sein, sich auch selbst besser zu verstehen, auch die eigene Geschichte wieder zu entdecken, alte Beleidigungen, gebliebene Trauma aus der Schule, erlebte Verletzungen einzuordnen und als persönliche Geschichte zu akzeptieren.
Pluriversum als „Viele Welten in der einen Welt“
Pluriversum – https://agspak.de/pluriversum/pluriversum_web.pdf Ein Lexicon des Guten Lebens für alle
braucht Menschenrechte für alle und mehr als parteiliche Demokratie der Abstimmung: Vereinbarungen, an denen alle Beteiligt sind, Konsens genannt, und an die sich auch alle Beteiligten halten, im Gegensatz zu unseren Staaten und ihrem Kriegs- und Völkerrecht, das regelmäßig für bessere Geschäfte gebrochen wird.
Wissen wuchern lassen: Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten auch online zu lesen http://www.agspak.de/wissenwuchernlassen/
die Paulo Freire-Gruppe führt die Gedanken befreiender Pädagogik in München weiter … https://fritzl.blogspot.com
Paulo Freire Gesellschaft: Mit Phantasie und Spass
Die Paulo Freire Gesellschaft im Lateinamerikanischen Austausch: Mit Phantasie und Spass
Der Brasilianer Paulo Freire entwickelte ausgehend von seiner erzieherischen Praxis das Konzept der „befreienden Pädagogik“. Sein Anliegen ist kein geringes: Erziehung und Bildung sollen einen Beitrag zur Vermenschlichung der Welt leisten.
Aus diesem Anspruch ergeben sich weitgehende Konsequenzen für die pädagogische Konzeption und Praxis. Um einen in diesem Sinne umfassenden Lernvorgang in Gang zu setzen, sind motivierende, aktivierende und partizipative Techniken erforderlich, die
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– ein gemeinsames Diskutieren und Reflektieren erlauben
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– die Sozialisierung individuellen Wissens ermöglichen und dieses wiederum bereichern
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– eine gemeinsame Lernerfahrung herstellen und
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– ein wirklich gemeinsames Schaffen von Wissen ermöglichen.
Der Band befasst sich ausführlich mit im Kontext der „befreienden Pädagogik“ geeigneten Techniken für die Arbeit mit Gruppen. Es ist eine Zusammenstellung, die auf der Praxis vieler verschiedener Personen und Zentren beruht.
und sofort erwacht in seiner, Rolf Schwendters Tradition die Idee eine neue SPAK München zu gründen, denn Grupppe 2000 war zwar eine Projektitis-kritische Schrift, aber für stabile Selbstorganisation
München beherbergte über viele Jahre die Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise, AG SPAK und https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/47351/ssoar-widersprueche-2013-129-pabst-Notate_der_Erinnerungen_Rolf_Schwendter.pdf?sequence=1
„Mit der Organisierung der Zusammenarbeit autonomer sozialistischer Gruppen sollten traditionell-bürokratische Organisationsvorstellungen überwunden werden.“ Viele seiner Bücher und des AG SPAK Verlag und der Paulo Freire Gesellschaft, so lange sie in München war, liegen im arbeiterarchiv.de dem Archiv der Münchner Arbeiterbewegung. Kulturen des Lernens

